monika martin eyecatcher 2

Biografie

  • 24.06.2009
    Monika Martin | Monika Martin Monika Martin 24.06.2009 | Monika Martins "Du hast mich geküsst"

     „Du hast mich geküsst“

    Die 16. CD von MONIKA MARTIN

    und weshalb jeder Tag Valentinstag sein sollte

    „Du hast mich geküsst, als wär’s zum letzten Mal“, singt Monika Martin im Titellied ihrer gleichnamigen neuen CD. Es ist das 16. Album der Grazer Künstlerin die, wenn man im Internet ihren Namen googelt, auf die unglaubliche Zahl von zwei Millionen und fünfhundertneunzigtausend Treffer kommt. In Ziffern: 2.590.000! Tendenz steigend, denn Monika Martin ist die mit Abstand erfolgreichste Künstlerin des Genres volkstümliche Musik im deutschsprachigen Raum.

    Das hat mehrere Gründe. Einer davon ist die Art und Weise, wie sie mit ihrem Publikum umgeht, wie sie auf die Menschen zugeht und diese ihr das nahezu mit Verehrung danken. Ein weiterer Grund ist die unverkennbare Charakteristik ihrer Stimme, die im Ausdruck die Person und die Künstlerin verkörpert, die auf ihre Art wiederum sehr sensibel mit ihrer Musik umgeht. Diese, ihre Musik, die sich als Schlüssel zu den Seelen der Menschen erwiesen hat. Bei Monika Martin würde das eine nicht ohne das andere funktionieren. Text und Musik ergeben jenes Fundament, welches die Stimme bei ihr zum Schwingen bringt. Es sind nicht ausschließlich die hohen Töne, die den Wiedererkennungswert ausmachen, sondern es ist das, was in den Tönen steckt, nämlich eine Art Gesamtwerk das sich nicht zum Nebenbeihören eignet. Aber, und das ist das spannende daran, durchaus zum Tanzen, wie es sich bei dem im Fox-Rhythmus gehaltenen „Du hast mich geküsst“ zeigt.

    Johann Wolfgang Goethe meinte dereinst: „Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuss“. Monika Martin scheint den Dichterfürst insofern zu bestätigen, indem sie in dem Titellied ihrer neuen CD meint: „Du hast mich geküsst, als wär’s zum letzten  Mal. Du hast mich geküsst so tief wie nie zuvor, und es hat mir Angst gemacht“. In diesen Textzeilen steckt die Angst vor der nicht offen ausgesprochenen Frage, ob die Liebe hält, ob die Einsamkeit draußen vor der Türe bleibt. Es ist die Angst vor dem Verlust, und ginge es nach Goethe, dann hätte die richtige Antwort, nämlich ein „es ist kein letztes Mal“ den Kuss lieblich und nicht fragend gemacht. Aber wer von uns bekommt schon immer jene Antworten, die er sich gerade wünscht?

    Ein besonderes Erlebnis auf dieser CD stellt der Titel „Manchmal“ dar. Es ist die deutsche Version des von Albert Hammond geschriebenen und von den Hollies zum Hit geadelten Song „The Air That I Breathe“. „Manchmal – ist die Sehnsucht viel größer als alles im Leben“, singt Monika Martin und schmiegt sich mit ihrer Stimme perfekt ins Arrangement des Liedes, welches die Produzenten (Gott sei Dank) nicht mit Gewalt in die Neuzeit arrangierten. Man hielt sich ziemlich genau ans Original, und daher fehlt es nicht an dem charakteristischen Gitarrensound und ebenso wenig an den (für dieses Lied) sehr wichtigen Streichern. „The Air That I Breathe“ war 1974 ein weltweiter Top-Hit, und in der deutschen Fassung von Monika Martin besitzt der Song 35 Jahre später wieder genau jene Magie, die Welthits ausmachen.

    Als Überraschungshit könnte sich das Lied „Valentinstag“ herausstellen. Der Titel strahlt eine ganz bestimmte Fröhlichkeit aus. Es ist ein sehr sympathischer Song, der für die kleinen Signale des Glücks wirbt. Es geht um die richtigen Wörter zur richtigen Zeit, um Gesten, Blicke. „Täglich ein ‚ich liebe dich’ ist das Rezept zum glücklich sein“, singt Monika Martin, und es ist eine Aufforderung, es doch einfach einmal zu probieren, dieses kleine, tägliche „Ich liebe dich“, das nicht nur zu den üblichen Geburts- oder Valentinstagen über die Lippen kommen soll. Ja, selbst wenn es nur ein in SMS-Zeiten kurz gehaltenes „HDGFL“ ist (ins Ohr geflüstert: „Hab dich ganz fest lieb“), kann dieses schon einen trüben Tag erhellen.

    Es gibt ein Lied auf dieser CD, welches an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden soll. Es trägt den Titel „Dich aber liebe ich“ und führt in der Klammer den Zusatz „über alles auf der Welt“. Ein Liebeslied. Es ist ein sehr reines, sehr ehrliches, nicht übertriebenes Liebeslied, über dessen Adressaten Monika in ihrem Buch „Herzensspur“ ein wenig erzählt. Sie nennt keine Namen, aber sie spricht über die Liebe und wie es ist, wenn man auf Zeichen und Signale wartet - manchmal über Jahre hindurch. Musikalisch zeichnet das Lied eine sehr schön gewachsene Steigerung aus. Das Arrangement legt von Strophe zu Strophe zu und verdichtet sich gegen Ende zu einem großen Lied mit großer Instrumentenbegleitung. Der griechische Philosoph Aristoteles meinte einst: „Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich“.

    Schade, dass er dieses Lied nicht mehr hören durfte.

    Text: Andy Zahradnik

     

  • 04.12.2008
    Monika Martin | Monika Martin Monika Martin 04.12.2008 | Erhebet die Herzen

    "Erhebet die Herzen“
     - oder "Es genügt, wenn ich singe.“
    Die Spiritualität der Monika Martin

    Der Werdegang der österreichischen Sängerin und Autorin Monika Martin ist ein erstaunlicher. Ursprünglich dem Schlagerlager zuzuordnen, hat sich die Künstlerin längst auf anderen Ebenen weiter entwickelt. Das, was Frau Martin macht, ist in ihrer Art gesamtheitlich zu betrachten. Ihre Stimme – und da vor allem das Timbre - die Musik, die Texte, all das entfaltet in ihrem Fall seine Wirkung auf die Menschen in seiner Gesamtheit auf einer bestimmten Ebene der Wahrnehmung. Damit stellt sie sich außerhalb der normalen Baupläne von typischen Showkarrieren. Monika Martin hat eine besondere Ebene erreicht, in der sie ihr Publikum zu sich holt, in ihren Bereich, der dann nur den Menschen und ihr gehört.

    Nein, sie ist nicht die Schenkelklopferin auf der Bühne und ruft bei ihren Konzerten nicht ständig danach, dass alle gefälligst die Hände zu heben haben. Es war ein Lernprozess, der sie dorthin geführt hat, zu erkennen, dass "es genügt, wenn ich singe“, sagt sie. Damit meint sie, dass es möglich ist, Menschen dazu zu bringen, in sich selbst einzukehren. Die Gaudi kurz Gaudi sein zu lassen und über die Musik die Brücke zu einer Insel zu schaffen, auf der man die Ruhe in sich selbst findet. Kein Beiwerk das ablenkt, kein "Remmi-Demmi“. Stimme und Musik und siehe da, es funktioniert. Immer besser. Der Erfolg der Monika Martin basiert darauf, dass sie für sich selbst erkannt hat, wie das, was sie tut, seine Wirkung auf die Zuhörer entfaltet.

    "Erhebet die Herzen“ ist der Titel ihrer neuen CD - Lieder mit religiösem, spirituellem Hintergrund. Ihre erste CD in dieser Art mit Musik, hervorragend geeignet, um in Kirchen aufgeführt zu werden. Und die zweite in diesem Jahr: Das Album "Und ewig ruft die Liebe“ steht derzeit in den Longplay-Charts.

    Es ist ein schmaler Grat, der da von Monika Martin beschritten wird. Spiritus - der Geist, die idealistische Ansicht, dass alles Wirkliche Geist oder Bewusstsein oder eine Erscheinungs-form davon ist, das kann im Zusammenhang mit dem Musikgeschäft leicht falsch verstanden werden. In diesem Fall aber, im Fall der Monika Martin, ist es die logische nächste Ebene der künstlerischen Entwicklung: Dieses "Bauen der eigenen Kirche“, das sie bei ihren Auftritten ständig erlebt, diese "Einkehr in sich selbst“. Ruhe, Besinnung, den Trubel draußen vor der Tür zu lassen… Wobei "Kirche“ für einen Raum der Zusammenkunft steht, den sie für sich und ihr Publikum dabei schafft. Dies wird sie ab kommendem Jahr auch auf das reale Ambiente erweitern. Die neue CD ist die musikalische Basis für eine Konzertreihe, die in Kirchen stattfinden wird (siehe Tourplan).

    Das Album selbst spannt seinen Bogen von den traditionellen Kirchenliedern wie "Ave Maria“ von Franz Schubert und "Großer Gott, wir loben dich“ zu religiösen, volkstümlichen Weisen wie "Hör mein Lied, Bernadette“, "Sehnsucht Maria“ oder "Gott berühr’n“.
    Das Eröffnungslied der CD heißt "Pie Jesu“ und wurde von Andrew Lloyd-Webber geschrieben. "Dieses Lied, es ist zu mir gekommen“, erzählt Monika und erinnert sich an eine Situation vor zwei Jahren, als ihr in Deutschland der Wind das Lied in einen Gastgarten brachte. Es war der Abend eines heißen Sommertages und als die Menschen ihre Fenster öffneten, um die Abendkühle herein zu lassen, da machte sich "Pie Jesu“ auf den Weg zu Monika Martin. Sie ging dem Lied nach, bis sie es in einer Version von Sarah Brightman gefunden hatte. Dieses Lied eröffnet eine CD mit 16 Titeln, die in der aufwändigsten Produktion, die das Tonstudio Koch Universal in Lienz je gemacht hatte, entstanden sind. Der Stapel der handgeschriebenen Notenblätter ergab in Summe eine Höhe von 10 Zentimetern. Arrangeur Walter Widemair spielte nahezu das gesamte Album mit dem Rundfunk-Symphonieorchester Bratislava und einem gemischten Chor aus 30 SängerInnen ein. Die CD wurde aufgebaut wie es seinerzeit die Baumeister mit den Kathedralen taten. Stück für Stück in feinster Handwerkskunst.

    In der Kirche werden sich die Lieder dann ohne Beiwerk wieder finden. Kein unnötiger Showaufwand, der ablenkt. Monika Martin wird einfach nur singen und die Menschen einladen, mit ihr gemeinsam in den einzelnen Liedern Zeit und Raum verschmelzen zu lassen. Es wird, wie gesagt, kein herkömmliches Showprogramm sein. Es ist eine Einladung in der Kirche, diesem Ort der Zusammenkunft, das Gefühl des gemeinsamen Erlebens von Spiritualität zu erfühlen. "In der Kirche, da bin ich zu Hause. In diesem Hort der Stille, der Einkehr… Ich weiß es, da berühren meine Lieder die Seele und stellen sich in den Dienst der Menschen“, so Monika Martin. Nachsatz: "Es ist für mich keine Selbstverständlichkeit, in einer Kirche zu singen und ich freue mich darauf, diese Sensibilität, die dafür notwendig ist, weitergeben zu dürfen“.

    Text: Andy Zahradnik

    Weitere Informationen unter www.monika.martin.de

    Monika Martin
    Das Album “Erhebet die Herzen“ (Best.-Nr. CD 1773118) ist ab dem 31. Oktober im Handel erhältlich.

Newsletter Script



  • 20:15 Uhr:
    10.09.2010:
    Monika Martin Monika Martin Mit Volldampf durch die Heimat, ,
    MDR, 20:15 Uhr

Videos


Skyscraper